Stromerzeugung von Januar bis Juni

Photovoltaik-Stromerzeugung und Netzbezug Januar bis Juni 2016

Passend zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich 2016 kann im Juni die “Halbzeit-Auswertung”  der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Inselanlage vollzogen werden: Im letzten Monat betrug die Photovoltaik-Stromerzeugung rund 84 kWh. Bei einem Netzbezug von 56 kWh ergibt das eine Eigenversorgungsquote von zirka 60 Prozent. Damit liegt die monatliche Eigenerzeugung erstmals in diesem Jahr über dem Netzbezug, auch wenn es im Mai schon ein ziemlich knappes Kopf-an-Kopf-Rennen war. Im Juni ging die Eigenerzeugung um 9 Prozent im Vergleich zum Vormonat etwas zurück, der Netzbezug um 40 Prozent deutlich, was unter anderem auch daran lag, dass der Juli gleich mit einem Wochenende startete (hoher Strombedarf am Wochenende, “Waschmaschinentag”) und ein sparsameres A++ TV-Gerät (Leistungsaufnahme: 50 Watt) angeschafft wurde, das nun auch bei geringeren Tageserträgen mit der Insel genutzt werden kann.

Im ersten Halbjahr 2016 hat die Photovoltaik-Inselanlage insgesamt 300 kWh Strom erzeugt. Bei einem Netzbezug im gleichen Zeitraum von 683 kWh ergibt das eine aggregierte Eigenversorgungsquote von 30 Prozent und liegt damit schon im oberen Bereich der Erwartungen. Diese Quote wird in den kommenden Monaten noch weiter steigen und ab Herbst wieder zurückgehen (siehe dazu auch die Statistik aus 2015).

Perspektivisch lässt sich festhalten, das die Einsparpotentiale durch Energieeffizienzmaßnahmen bzw. Ersatzinvestitionen aus den Jahren 2014 – 2016 mit:

  • A+++ Waschmaschine
  • A+++ Geschirrspüler
  • A+++ Gefriertruhe
  • A++ Kühl/Gefrier-Kombination
  • A++ TV

in Kombination mit der Brauchwasserluftwärmepumpe zur Warmwasseraufbereitung (2/3 Ersparnis im Vergleich zu einem Durchlauferhitzer) im Sommer/Übergangszeit sowie eine durchgängige LED-Beleuchtung weitestgehend ausgeschöpft sind. Alle Investitionen amortisieren sich im Vergleich zur Weiternutzung der Altgeräte in 3 – 7 Jahren. Eine weitere Reduktion des Netzbezugs ist daher nur durch eine Erweiterung der Inselanlage und/oder Änderungen im Verbrauchsverhalten zu erwarten.

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