Die Sonnenstunden werden nun mit großen Schritten jeden Tag kleiner, die Stromerzeugung ebenso. Während im September noch fast jede zweite Kilowattstunde selbst erzeugt wurde, waren es im Oktober weniger als 20 Prozent. Der hochgerechnete November-Wert (Netzbezug: Prognostizierter Durchschnittswert für den gesamten Monat) ist noch niedriger. Überhaupt war das Wetter im November (viel Nebel, Bewölkung, wenig Sonne) nicht gerade förderlich zur Eigenerzeugung, zumindest bis zum 20.11.2016, dem Erstellungstag dieses Artikels. Der Oktober war mit 120 kWh Gesamtbedarf der Monat mit dem niedrigsten Strombedarf in diesem Jahr – was schlicht und ergreifend an zwei Wochen Urlaub (Abwesenheit = weniger Verbrauch) lag. Zusätzlich trägt die Pellet-Zentralheizung (Zündung, Brennerlüftung, Pumpen) zum Strombedarf bei, die seit 16.10.2016 in Betrieb ist. “Geruht” hat sie seit 04. Mai 2016, seitdem wurde mit der Brauchwasser-Luft-Wärmepumpe in Kombination mit der Photovoltaik-Inselanlage der Großteil des Warmwasserbedarfs erzeugt – mehr als ein halbes Jahr lang. Der Netzbezug wird hochgerechnet für das gesamte Jahr vermutlich bei unter 1400 kWh liegen, die Eigenerzeugung deutlich über 500 kWh. Läuft alles optimal, beträgt der Anteil der Eigenerzeugung dann knapp 30 Prozent am Gesamtbedarf – ein gutes Jahresergebnis für eine kleine Anlage mit nur rund 1000 Watt Modul-Spitzenleistung (1 kWp).
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Add Yours[…] der Photovoltaik-Inselanlage zum Gesamtstrombedarf in 2016 bei rund 28 Prozent. Theoretisch läge dieser Beitrag deutlich über 30 Prozent, doch durch eine Umbaumaßnahme im Untergeschoss mit Heizlüfter (Strombedarf ca. 100 kWh in […]