Test: Spracherkennung mit Dragon Anywhere

Test: Spracherkennung mit Dragon Anywhere unter iOS

Der nachfolgende Artikel illustriert das Testergebnis eines knapp zehnminütigen Diktates mit der iOS App Dragon Anywhere. Aufgenommen während einer Autofahrt mit einem hochwertigen Bluetooth Headset. Die Fehler sind durchgestrichen. Die korrekten Begriffe kursiv vermerkt:

Heute möchte ich mit mich mit Ihnen über meine Erfahrungen zum Thema Spracherkennung per Handy App austauschen. Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten das gesprochene Wort über eine App in echten Text zu transferieren. Ich verwende dazu die Spracherkennung Dragon Apple mehr Anywhere des Softwareherstellers morgens Nuance. Eine mögliche Alternative wäre die Spracherkennung von Apple also das Zielsystem Siri.  Hierfür gibt es die App Dictate. Sie ist kostenfrei im Gegensatz zu Dragon Apple wert Anywhere.

Spracherkennung ist grundsätzlich auch keine neue Erfindung. Bereits in den neunziger Jahren gab es für die Windows Betriebssysteme entsprechende Softwarelösungen. Damals ist hieß das Ganze noch Dragon NaturallySpeaking. Man musste damals relativ viel Zeit investieren um mit einem Trainingsprogramm die Erkennungsgenauigkeit der Software zu verbessern.

Mit Dragon Apple wer Anywhere benötige ich diese Prozedur nicht mehr. Ein weiterer Vorteil ist damit der das ich per Sprache den Text korrigieren kann, wird schon also löschen, neue Dokumente anlegen kann, usw. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit den geschriebenen Text mit Evernote oder anderen Plattformen zu synchronisieren. Die Erkennungsgenauigkeit hängt meiner Meinung nach auch stark vom verwendeten Headset bzw. Mikrofon ab. Meine Intention ist es, den Text im Auto zu diktieren, d. h. die ich habe ich immer einen gewissen Hintergrundpegel. Aber auch mit einem guten Mikrofon bei das Störgeräusche im Hintergrund herausfiltert bzw. eben einem Bluetooth Headset ist die Erkennungsgenauigkeit wie nie bei 100 %. Trotzdem reicht es, und um im Auto erste Textentwürfe fort zu arbeiten zu entwerfen.

Der größte Vorteil, meiner Meinung nach, ist, dass man die Zeit im Auto nicht mehr nutzlos verplempert. Da ich als Pendler jeden Tag viel im Auto unterwegs bin – d. h. jeden Tag mindestens 1 Stunde – erhöht eine solche App die Produktivität spürbar. Ein weiterer Vorteil der Spracherkennung ist es natürlich, dass man viel schneller den Text diktieren als mit einer Tastatur schreiben kann. Etwas nervig ist auch, dass ich sich das Mikrofon nach einer gewissen Zeit der Untätigkeit oder des LichtsNichtsprechens von selbst ausstellt. Dann muss ich immer händisch auf den grünen bzw. dann roten Mikrofonknopf der App drücken.

Außerdem benötige ich für die Spracherkennung eine permanente Internetverbindung. Denn das gesprochene Wort wird per Internet an Einwürfe den Server des Softwareanbieters übertragen um es dort im in geschriebenen Text zu verwandeln.Zum Glück verfügt meine Pendelroute über eine ausgezeichnete Abdeckung mit schnellenm mobilen Internet. Angeblich werden die Daten auf auch sicher übertragen, aber darauf würde ich mich im Zweifelsfall nicht verlassen wollen. Von daher sollte man keine Dinge diktieren die einen gewissen Sicherheitsanspruch haben, oder unter dem Synonym Konfidenzintervall Confidential behandelt werden müssen.

Ich spreche jetzt ca. 10 Minuten vielleicht doch oder vielleicht doch eine Viertelstunde. Und man sieht davon das in kurzer Zeit sehr viel Text zusammen bekommt. Ich werde den Text nachher noch händisch korrigieren, um zu zeigen, dass die Fehler Foto Fehlerquote zwar nicht bei 100 % liegt, aber eben auch kein fehlerfreier Text zustande kommt. Und das, obwohl ich mich um eine sehr genaue, präzise und betonte Aussprache bemühe.Fazit: Spracherkennung über das Handy funktioniert. Wenn auch nicht fehlerfrei. Es Sie erlaubt mir meine Zeit im Auto halbwegs sinnvoll zu nutzen.

Im Gegensatz zu Apples Siri Spracherkennung muss man für die Spracherkennung Dragon Enver und Anywhere 15 € im Monat bezahlen. Man kann dies monatlich tun oder schließt gleich ein Jahresabo ab. Ein Jahresabo würde also deutlich über 100 € kosten. Das ist ein stolzer Preis, aber für das, was man geboten bekommt, durchaus eine sinnvolle Investition. Insbesondere unter dem Aspekt dass man auch die Zeit im Auto produktiv nutzen kann.

4 thoughts on “Test: Spracherkennung mit Dragon Anywhere

  1. Danke für den ausführlichen Bericht!
    Kann ich auch auf dem IPhone eine Mail in Outlook beantworten?
    Ich würde mich freuen, wenn Sie Zeit für eine Antwort hätten. Der Preis ist ja heftig…

    1. Das geht. Man kann die einzelnen Diktate/Dokumente alle per E-Mail versenden. Der Sprachbefehl dazu lautet: “Dokument per E-Mail senden”. Die E-Mail Adresse müsste man vermutlich aber noch händisch im Outlook eintragen.

  2. Ich nutze Dragon Proffessionel und ein Diktiergerät von Phillips. Einige Monate habe ich mich mit der APP für jeden Monat 15 Euro herumgeschlagen. Bei jedem neuen Dokument das ich öffnen wollte, brach das System ab, was zur Folge hatte, dass ich mehr mit den Händen am Handy war, als dass ich die Sprach zu Text Funktion nutzen konnte. Danach entschied ich mich von der Home Edition auf die Professionelle umzuwechseln. Dazu habe ich mir Phillips VoiceTracer Diktiergerät zugelegt. Die Fehlerquote am PC ist bei 0,01% und die es Diktiergerätes bei ungefähr 0,05%. Doch je mehr man mit dem Diktiergerät ausprobiert und die Fehler nach dem Aufladen auf den PC über “Schreib das” Befehl korrigiert, umso genauer arbeitet es. Für mich als Autorin eine sinnvolle Investition.

  3. Kann ich Dragon Anywhere auch auf dem MAC bzw. mit einem fest etablierten Mikrofon nutzen? Habe bisher mit Dragon for MAC gearbeitet, aber da gibt es leider keine Updates mehr, und da meine alte Version (Dragon for MAC 5) mit meinem neuen MAC-Betriebssystem (Mojave) nicht kompatibel ist, brauche ich jetzt eine neue Lösung. Ich möchte ungern nur wegen der Diktierfunktion vom MAC auf OC umsteigen, und Siri ist sehr schlecht.

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