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Martin Käßler
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Anteil KI Inhalte im Internet: Wie AI-Content das Web flutet

Anteil KI Inhalte im Internet: Wie AI-Inhalte das Web fluten

Anteil KI Inhalte im Internet: Eine umfassende Analyse der Dominanz synthetischer Medien im digitalen Raum (2022–2030)

1. Einleitung: Das Ende des anthropozentrischen Internets

Das Internet, wie wir es in den letzten drei Jahrzehnten kannten, war im Wesentlichen ein menschliches Projekt. Es war ein digitales Archiv menschlicher Gedanken, Emotionen, Konflikte und Kreativität. Jedes Bild, jeder Text, jede Zeile Code und jede Audioaufnahme war – bis vor kurzem – das Ergebnis menschlicher Kognition und manueller Arbeit. Diese Epoche, die wir rückblickend als das “anthropozentrische Web” bezeichnen können, endete schleichend, aber unumkehrbar mit dem Beginn der 2020er Jahre. Wir befinden uns nun inmitten einer historischen Transformation, die oft als “Die Große Inversion” bezeichnet wird: Der Moment, in dem die primäre Schöpfungskraft im digitalen Raum von biologischen auf synthetische Systeme übergeht.

Inhalt

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  • Anteil KI Inhalte im Internet: Eine umfassende Analyse der Dominanz synthetischer Medien im digitalen Raum (2022–2030)
  • 1. Einleitung: Das Ende des anthropozentrischen Internets
  • 2. Die Genesis der Flut: Vom Nischendasein zum Massenphänomen (2022–2023)
    • 2.1 Vor dem Sturm: Der Status Quo ante
    • 2.2 Der 30. November 2022: Ein kultureller Phasenübergang
    • 2.3 Die ersten Anzeichen der Sättigung
  • 3. Der “Tipping Point”: Analyse nach Medienformaten
    • 3.1 Textinhalte: Der Fall der 50-Prozent-Marke (November 2024)
      • Warum das Plateau bei 52 Prozent?
    • 3.2 Visuelle Medien: Die Explosion der Bilder
    • 3.3 Audio und Musik: Die unsichtbare Unterwanderung
    • 3.4 Software-Code: Die stille Übernahme der Infrastruktur
  • 4. Die Mechanismen der “Slop”-Ökonomie
    • 4.1 Die Logik des “Brainrot” und der Klickfarmen
    • 4.2 Der Rückzug der Menschen (The Dead Internet Theory)
  • 5. Die strukturelle Gefahr: Model Collapse (Modellkollaps)
    • 5.1 Das Inzucht-Problem der KI
    • 5.2 Die Suche nach “Ground Truth”
  • 6. Umfassende Prognose: Die Entwicklung bis 2030
    • 6.1 2025–2026: Die Ära der synthetischen Sättigung
    • 6.2 2027–2028: Der Aufstieg der “Agentic AI” (Agentischen KI)
    • 6.3 2030: Das zweigeteilte Netz (Bifurkation)
    • Tabellarische Übersicht der Prognose
  • 7. Gesellschaftliche und Regionale Aspekte: Der Blick auf Deutschland
    • 7.1 Nutzung vs. Vertrauen
    • 7.2 Regulatorische Hoffnung: Wasserzeichen und EU AI Act
  • 8. Fazit: Die neue Realität akzeptieren
      • Referenzen
          • KI-gestützt. Menschlich veredelt.

Diese Analyse widmet sich der quantitativen und qualitativen Untersuchung dieses Phänomens. Sie adressiert die Frage, wie hoch der prozentuale Anteil KI-generierter Inhalte im Internet tatsächlich ist, wann der kritische “Tipping Point” überschritten wurde und wohin sich diese Entwicklung bis zum Jahr 2030 bewegen wird. Dabei stützen wir uns auf eine umfassende Auswertung aktueller Marktdaten, technischer Studien und soziologischer Untersuchungen aus den Jahren 2024 und 2025.

Der Bericht beginnt mit dem Katalysator dieser Entwicklung – der Veröffentlichung von ChatGPT – und analysiert die Mechanismen, die zu einer Flutung des Internets mit synthetischen Inhalten führten. Wir untersuchen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Adaption in den Bereichen Text, Bild, Video und Code und beleuchten die ökonomischen Anreize, die das Phänomen des “AI Slop” (minderwertiger KI-Masseninhalt) antreiben. Abschließend wagen wir eine fundierte Prognose für die zweite Hälfte dieses Jahrzehnts, die nicht nur technische Metriken, sondern auch gesellschaftliche Gegenreaktionen und regulatorische Eingriffe berücksichtigt.

2. Die Genesis der Flut: Vom Nischendasein zum Massenphänomen (2022–2023)

2.1 Vor dem Sturm: Der Status Quo ante

Vor November 2022 existierte Künstliche Intelligenz im Bereich der Content-Erstellung bereits, jedoch meist in spezialisierten Nischen oder akademischen Laboren. Generative Adversarial Networks (GANs) konnten zwar Bilder erzeugen, und einfache Bots verfassten Sportberichte oder Börsenmeldungen, doch die Qualität war oft mangelhaft und die Erstellung ressourcenintensiv. Der Großteil des Internets – geschätzte 99,9 % der semantisch wertvollen Inhalte – war menschlichen Ursprungs. Die “Hürde zur Erstellung” (Barrier to Creation) fungierte als natürlicher Filter: Einen Artikel zu schreiben oder ein Bild zu malen kostete Zeit. Diese Zeitinvestition war ein Garant für eine gewisse Mindestqualität und Relevanz, oder zumindest für eine menschliche Intention.

2.2 Der 30. November 2022: Ein kultureller Phasenübergang

Die Veröffentlichung von ChatGPT durch OpenAI markierte den eigentlichen Beginn der Ära der synthetischen Medien. Es war nicht nur ein technologischer Durchbruch, sondern vor allem ein Interface-Durchbruch. Plötzlich war die mächtigste Textgenerierungsmaschine der Welt für jeden mit einem Internetanschluss kostenlos zugänglich.

Die Auswirkungen auf die Content-Produktion waren sofortig und massiv. Innerhalb von nur zwei Monaten erreichte ChatGPT 100 Millionen aktive Nutzer, eine Adaptionsrate, die schneller war als die von TikTok oder Instagram.1 Dies führte zu einer Entkopplung von Zeitaufwand und Output. Ein Aufsatz, der zuvor drei Stunden menschliche Arbeit erforderte, konnte nun in 30 Sekunden generiert werden.

Die ökonomischen Implikationen dieser Entkopplung können nicht überschätzt werden. In der digitalen Ökonomie, die oft auf Aufmerksamkeit und Klickzahlen basiert (Attention Economy), sanken die Grenzkosten für die Erstellung von Inhalten effektiv auf null. Für Content-Farmen, Marketing-Agenturen und SEO-Spezialisten (Suchmaschinenoptimierung) war dies vergleichbar mit der Erfindung der Dampfmaschine für die Textilindustrie: Die handwerkliche Manufaktur wurde über Nacht durch industrielle Massenproduktion ersetzt.2

2.3 Die ersten Anzeichen der Sättigung

Bereits im Jahr 2023 zeigten sich die ersten statistischen Anomalien. Datenanalysen von GitHub (einer Plattform für Softwareentwicklung) und verschiedenen Textarchiven zeigten steile Anstiege in der Menge des hochgeladenen Materials, die nicht mit einem Anstieg der Nutzerzahlen korrelierten. Die Produktivität pro Kopf schien zu explodieren – ein Trugschluss, da nicht die Menschen produktiver wurden, sondern ihre Werkzeuge autonomer agierten.3

3. Der “Tipping Point”: Analyse nach Medienformaten

Die Frage “Wann übernehmen die Maschinen?” lässt sich nicht mit einem einzigen Datum beantworten, da verschiedene Medienformate unterschiedliche Komplexitätsgrade aufweisen. Text ist einfacher zu synthetisieren als fotorealistisches Video. Daher müssen wir den “Tipping Point” – den Moment, in dem mehr als 50 % der neu veröffentlichten Inhalte KI-generiert sind – differenziert betrachten.

3.1 Textinhalte: Der Fall der 50-Prozent-Marke (November 2024)

Die vielleicht robusteste Datenlage existiert für textbasierte Webinhalte (Artikel, Blogposts, Nachrichten). Eine umfassende Untersuchung der SEO-Firma Graphite, die 65.000 neu veröffentlichte englischsprachige Artikel über einen Zeitraum von fünf Jahren analysierte, liefert hier präzise Einblicke.

Die Studie zeigt eine klare Chronologie der Übernahme:

  • Ende 2022: Der Anteil KI-generierter Artikel lag bei ca. 10 %. Dies waren vor allem experimentelle Versuche und frühe Adopter.
  • 2023–2024: Ein rapider, fast vertikaler Anstieg. Die Verbreitung von GPT-4 und ähnlichen Modellen (Claude, Gemini) ermöglichte die Erstellung hochwertigerer Texte, die von einfachen Spam-Filtern nicht mehr erkannt wurden.
  • November 2024: Dies ist das historische Datum für Textinhalte. In diesem Monat überschritt der Anteil der KI-generierten Artikel an der Gesamtmenge der Neuveröffentlichungen erstmals die Marke von 50 %.2
  • Mai 2025: Der Anteil pendelte sich bei etwa 52 % ein. Interessanterweise stagniert das Wachstum seitdem leicht oder flacht ab.4

Warum das Plateau bei 52 Prozent?

Das beobachtete Plateau im Jahr 2025 ist analytisch besonders interessant. Es deutet nicht darauf hin, dass weniger KI genutzt wird, sondern dass eine Sättigungsgrenze erreicht ist, die durch Gegenmaßnahmen der Suchmaschinen-Giganten bedingt ist. Google und andere Suchmaschinen haben ihre Algorithmen (“Spam Updates”) massiv angepasst, um minderwertige KI-Inhalte abzuwerten. Dies zwingt Content-Produzenten dazu, wieder mehr menschliche Überwachung (“Human-in-the-Loop”) einzusetzen, um nicht im digitalen Nirvana zu verschwinden.2 Dennoch bleibt die Tatsache bestehen: Mehr als die Hälfte dessen, was heute im Web geschrieben wird, stammt nicht mehr direkt aus einer menschlichen Feder.

3.2 Visuelle Medien: Die Explosion der Bilder

Während Text den Anfang machte, folgte das Bild auf dem Fuß. Die Statistik hierzu ist atemberaubend und verdeutlicht die disruptive Kraft der generativen KI.

Eine Analyse der Bildgenerierungsplattformen (wie Midjourney, DALL-E, Stable Diffusion) und Social-Media-Uploads zeigt folgendes Bild:

  • Historischer Vergleich: Seit der Erfindung der Fotografie im Jahr 1826 bis zum Jahr 2023 benötigte die Menschheit fast zwei Jahrhunderte, um eine gewisse Menge an Bildern zu produzieren. KI-Algorithmen erreichten die Marke von 15 Milliarden generierten Bildern innerhalb von nur ca. 18 Monaten (2022–2023).5
  • Tägliche Produktion: Seit dem Start von DALL-E 2 werden durchschnittlich 34 Millionen Bilder pro Tag generiert. Adobe Firefly, integriert in Photoshop, erreichte 1 Milliarde generierte Bilder in nur drei Monaten nach Start.5
  • Social Media Sättigung: Im Jahr 2025 sind schätzungsweise 71 % der auf sozialen Medien geteilten Bilder KI-generiert oder signifikant durch KI bearbeitet.6 Dies schließt nicht nur komplett synthetische Bilder ein, sondern auch die massive Nutzung von KI-Filtern und Retusche-Tools, die die Realität verzerren.

Ein beunruhigender Aspekt hierbei ist der “Hyperrealismus”. Studien zeigen, dass Menschen KI-generierte Gesichter mittlerweile oft als “realer” und vertrauenswürdiger einschätzen als echte Fotografien.7 Dies führt zu einer fundamentalen Destabilisierung unseres Wahrnehmungssystems im digitalen Raum.

3.3 Audio und Musik: Die unsichtbare Unterwanderung

Im Audiobereich findet eine der kontroversesten Entwicklungen statt, da hier direkte finanzielle Interessen von Künstlern betroffen sind. Streaming-Plattformen wie Spotify wurden 2024 und 2025 zum Schlachtfeld zwischen menschlichen Künstlern und KI-Generatoren.

  • Der “Spotify-Skandal”: Berichte aus Schweden und den USA deckten auf, dass in bestimmten Viral-Charts (z.B. “Viral 50 Sweden”) bis zu 36 % bis 40 % der Tracks KI-generiert waren.8
  • Fake Artists: Es etablierte sich das Phänomen der “Fake Artists” – synthetische Bands wie “The Velvet Sundown”, die Millionen von Streams generierten, obwohl sie keine menschlichen Mitglieder hatten.10
  • Wachstum: Der Markt für KI-Stimmengeneratoren wird bis 2031 auf über 20 Milliarden USD geschätzt, was eine Flutung des Marktes mit synthetischen Hörbüchern, Voice-Overs und Synchronisationen vorhersagt.12

3.4 Software-Code: Die stille Übernahme der Infrastruktur

Vielleicht am weitesten fortgeschritten ist die Automatisierung in der Erstellung der digitalen Infrastruktur selbst: dem Programmieren.

  • Volumen: Im Jahr 2024 wurden bereits 256 Milliarden Zeilen Code durch KI generiert. Der Anteil von KI an allem neu geschriebenen Code liegt bei ca. 41 %.13
  • Akzeptanzraten: GitHub Copilot, der Marktführer bei KI-Coding-Assistenten, schlägt Code vor, der in ca. 30 % der Fälle direkt von Entwicklern akzeptiert wird.14 Dies bedeutet, dass fast ein Drittel der Softwarelogik, die unsere Apps und Webseiten antreibt, direkt von einer Maschine stammt.
  • Wissenserosion: Parallel dazu verzeichnete Stack Overflow, die wichtigste Wissensplattform für menschliche Entwickler, einen Einbruch des Traffics um 77 %.15 Entwickler fragen nicht mehr ihre Kollegen, sie fragen die KI.

4. Die Mechanismen der “Slop”-Ökonomie

Um die schiere Masse an KI-Inhalten zu verstehen, muss man die ökonomischen Anreize betrachten. Warum wird das Internet mit Inhalten geflutet, die oft von minderer Qualität sind? Das Phänomen wird treffend als “Slop” (engl. für “Fraß” oder “Schlamm”) bezeichnet.

4.1 Die Logik des “Brainrot” und der Klickfarmen

“AI Slop” bezeichnet Inhalte, die mit minimalem Aufwand generiert werden, um algorithmische Belohnungssysteme auszunutzen. Ein Beispiel hierfür ist YouTube. Eine Untersuchung der Firma Kapwing im Jahr 2025 ergab, dass 20 % der Videos, die neuen Nutzern (ohne Historie) empfohlen werden, in diese Kategorie fallen.16

  • Das Modell: Kanäle generieren automatisch Videos, die populäre Charaktere (z.B. Superhelden) in bizarren, oft sinnlosen Szenarien zeigen. Diese Inhalte sind darauf optimiert, die Aufmerksamkeit von Kindern oder unaufmerksamen Nutzern zu binden (“Brainrot”).
  • Die Ökonomie: Mit geschätzten Einnahmen von 117 Millionen USD pro Jahr allein für eine Gruppe identifizierter “Slop”-Kanäle ist der finanzielle Anreiz enorm.16 Da die Produktionskosten nahe null liegen, ist jeder Klick reiner Gewinn.

4.2 Der Rückzug der Menschen (The Dead Internet Theory)

Diese Flutung führt dazu, dass menschliche Nutzer zunehmend verdrängt werden oder sich in geschlossene Räume (“Dark Forest Theory”) zurückziehen. Die “Dead Internet Theory”, einst eine Verschwörungstheorie, die besagte, das Internet bestehe nur noch aus Bots, wird durch aktuelle Daten untermauert:

  • Traffic-Analyse: Im Jahr 2024 überholte der automatisierte Traffic (Bots) erstmals den menschlichen Traffic. 51 % des Datenverkehrs waren nicht-menschlich.17
  • Bad Bots: Davon waren 37 % sogenannte “Bad Bots”, die für Scraping, Betrug und Angriffe genutzt wurden.19

Das Internet verwandelt sich somit schleichend von einem Marktplatz für menschliche Ideen in eine Maschine, die primär mit sich selbst kommuniziert.

5. Die strukturelle Gefahr: Model Collapse (Modellkollaps)

Ein Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion oft übersehen wird, ist die Gefahr für die KI-Technologie selbst. Wenn das Internet, das als Trainingsdatenbasis für KI-Modelle dient, zunehmend aus KI-generierten Inhalten besteht, entsteht ein geschlossener Kreislauf (Feedback Loop).

5.1 Das Inzucht-Problem der KI

Eine wegweisende Studie, veröffentlicht im Wissenschaftsjournal Nature 20, beschreibt das Phänomen des “Model Collapse”.

  • Der Prozess: Modell A wird mit menschlichen Daten trainiert. Modell A generiert Inhalte. Modell B wird mit einer Mischung aus menschlichen Daten und den Inhalten von Modell A trainiert. Modell C trainiert dann auf den Inhalten von Modell B.
  • Das Ergebnis: Mit jeder Generation verliert das Modell an Varianz und Präzision. Es vergisst die “Randbereiche” der Daten (seltene Fakten, nuancierte Sprache) und konvergiert gegen einen grauen Durchschnitt. Die Studie vergleicht dies mit Inzucht: Die Modelle werden “dümmer” und produzieren zunehmend Unsinn oder Stereotypen.22

5.2 Die Suche nach “Ground Truth”

Um diesen Kollaps zu verhindern, werden “echte” menschliche Daten bis 2026/2027 zu einem der wertvollsten Rohstoffe der Welt werden. KI-Unternehmen werden gezwungen sein, für den Zugang zu verifizierten menschlichen Archiven (wie Zeitungsarchiven, Buchbeständen oder geschlossenen Foren) hohe Summen zu zahlen, da das “freie Internet” durch synthetischen Datenmüll als Trainingsquelle kontaminiert (“vergiftet”) ist.24

6. Umfassende Prognose: Die Entwicklung bis 2030

Basierend auf den aktuellen Wachstumsraten, den technischen Limitierungen (wie dem Model Collapse) und den zu erwartenden regulatorischen Eingriffen, lässt sich folgendes Szenario für die zweite Hälfte des Jahrzehnts skizzieren.

6.1 2025–2026: Die Ära der synthetischen Sättigung

In dieser Phase werden wir eine Konsolidierung im Textbereich sehen, aber eine Explosion im Videobereich.

  • Text: Der Anteil wird sich bei ca. 55–60 % stabilisieren. Suchmaschinen werden extrem aggressiv gegen KI-Spam vorgehen, was die reine Quantität etwas deckelt.
  • Video: Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Modellen wie OpenAI’s Sora oder Google’s Veo wird der Anteil von KI-Video von heute ca. 20 % auf über 40 % ansteigen. Dies wird YouTube und TikTok fundamental verändern.
  • Europol-Szenario: Die Warnung von Europol, dass bis 2026 bis zu 90 % der Online-Inhalte synthetisch sein könnten 26, wird sich als teilweise korrekt erweisen – jedoch nicht für das gesamte Web, sondern für spezifische Sektoren wie Marketing, Kundenservice-Kommunikation und E-Commerce-Produktbeschreibungen.

6.2 2027–2028: Der Aufstieg der “Agentic AI” (Agentischen KI)

Der Begriff “Inhalt” wird neu definiert. Wir bewegen uns weg von statischen Inhalten hin zu dynamischen Aktionen.

  • Prognose: Gartner sagt voraus, dass bis 2028 KI-Agenten (autonome Software-Bots) menschliche Akteure in Bereichen wie dem Verkauf um das Zehnfache (10x) übertreffen werden.27
  • Implikation: Das Internet wird weniger ein Ort zum “Lesen” sein, sondern ein Ort, an dem KI-Agenten im Auftrag von Menschen Dinge erledigen (buchen, kaufen, verhandeln). Der Traffic wird zu über 70 % maschinell sein.

6.3 2030: Das zweigeteilte Netz (Bifurkation)

Bis zum Ende des Jahrzehnts wird die Unterscheidung zwischen “Mensch” und “Maschine” das dominierende Strukturmerkmal des Internets sein. Wir erwarten eine Spaltung in zwei Sphären:

  1. Das Authentische Web (Verified Web): Ein kleinerer, exklusiverer Teil des Internets, in dem jeder Nutzer und jeder Inhalt kryptographisch verifiziert ist (z.B. durch Standards wie C2PA). Hier kostet Zugang Geld oder erfordert strenge ID-Prüfung. Der Anteil rein menschlicher Inhalte wird hier hoch gehalten.
  2. Das Graue Web (Grey Web): Der Großteil des offenen Internets, das zu 90–95 % aus synthetischen Inhalten besteht. Hier interagieren KI-Bots mit KI-generierten Inhalten. Für den menschlichen Nutzer ist dieser Bereich ohne KI-Filter-Assistenten unnavigierbar.

Tabellarische Übersicht der Prognose

JahrPrognostizierter KI-Anteil (Neuproduktion)Dominierendes ThemaSchlüsseltechnologie
2024> 50 % (Text)Tipping Point für TextLLMs (GPT-4, Claude)
2025ca. 55 %Videoflut & Audio-FakesMultimodale Modelle
202660–65 %Model Collapse GegenmaßnahmenSynthetische Datenfilter
202775 %Integration in Workflows (B2B)Agentic AI (Frühphase)
202880–85 %Agenten dominieren TrafficAutonome Agenten
2030> 90 %Das “Graue Web” ist StandardQuanten-resiliente Auth.

7. Gesellschaftliche und Regionale Aspekte: Der Blick auf Deutschland

Während die globalen Daten eine klare Sprache sprechen, lohnt ein Blick auf die spezifische Situation in Deutschland, wo Skepsis und Adaption oft Hand in Hand gehen.

7.1 Nutzung vs. Vertrauen

Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass die junge Generation (Gen Z und Alpha) die Technologie pragmatisch adaptiert. 74 % der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI für schulische Zwecke.28 Dennoch ist das Vertrauen paradoxerweise gering: Nur eine Minderheit nutzt KI als Nachrichtenquelle, und die Skepsis gegenüber KI-generierten News ist hoch.29

Dies deutet auf eine entstehende “Medienkompetenz 2.0” hin: Nutzer lernen, KI als Werkzeug zu verwenden, ihr aber als Autoritätsquelle zu misstrauen.

7.2 Regulatorische Hoffnung: Wasserzeichen und EU AI Act

Eine zentrale Frage für die Zukunft ist die Erkennbarkeit. Der EU AI Act schreibt Transparenz vor. Technologien wie Googles SynthID oder der Industriestandard C2PA versuchen, “Wasserzeichen” direkt in die generierten Inhalte einzubetten, um sie als maschinell zu kennzeichnen.31

Doch die Daten zeigen, dass dies ein technologisches Wettrüsten ist. Text-Wasserzeichen sind leicht zu entfernen, und Open-Source-Modelle halten sich oft nicht an Standards. Bis 2030 wird “Erkennbarkeit” vermutlich weniger durch technische Analyse des Inhalts (Detektoren), sondern durch den Nachweis der Herkunft (Provenance) gelöst werden.

8. Fazit: Die neue Realität akzeptieren

Die Analyse der Datenlage von 2022 bis 2025 lässt keinen Zweifel: Der Tipping Point ist überschritten. Wir leben bereits in einem Internet, in dem die Mehrheit der neuen Informationen nicht mehr von Menschen stammt. Die Vision eines zu 90 % synthetischen Internets bis 2030 ist keine Dystopie, sondern die logische Extrapolation der aktuellen Effizienzkurven.

Diese Entwicklung bringt Risiken wie Desinformation, Betrug und den Verlust einer gemeinsamen kulturellen Realität mit sich. Sie bietet aber auch Chancen: Wenn die Erstellung von Durchschnittsinhalten automatisiert ist, könnte der Wert von authentischer, tiefgründiger menschlicher Kreativität und verifiziertem Fachwissen paradoxerweise steigen.

In der Welt von 2030 wird nicht mehr die Frage entscheidend sein “Kann ich diesen Inhalt finden?”, sondern “Kann ich diesem Inhalt vertrauen?”. Die Währung der Zukunft ist nicht mehr Information, sondern Authentizität.

Referenzen

  1. ChatGPT Users Statistics (January 2026) – Growth & Usage Data – DemandSage, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.demandsage.com/chatgpt-statistics/
  2. More Articles Are Now Created by AI Than Humans – Graphite.io, Zugriff am Januar 3, 2026, https://graphite.io/five-percent/more-articles-are-now-created-by-ai-than-humans
  3. Octoverse: A new developer joins GitHub every second as AI leads TypeScript to #1, Zugriff am Januar 3, 2026, https://github.blog/news-insights/octoverse/octoverse-a-new-developer-joins-github-every-second-as-ai-leads-typescript-to-1/
  4. Over 50 Percent of the Internet Is Now AI Slop, New Data Finds – Futurism, Zugriff am Januar 3, 2026, https://futurism.com/artificial-intelligence/over-50-percent-internet-ai-slop
  5. AI Image Statistics for 2024: How Much Content Was Created by AI – Everypixel Journal, Zugriff am Januar 3, 2026, https://journal.everypixel.com/ai-image-statistics
  6. AI in Social Media Tools Statistics 2025: Uncover What’s Shaping the Future – SQ Magazine, Zugriff am Januar 3, 2026, https://sqmagazine.co.uk/ai-in-social-media-tools-statistics/
  7. Interpretation of AI-Generated vs. Human-Made Images – PMC – PubMed Central, Zugriff am Januar 3, 2026, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12295870/
  8. Spotify’s Top Charts Flooded with AI-Generated Songs in 2025, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.alm.com/press_release/alm-intelligence-updates-verdictsearch/?s-news-16509681-2025-12-03-spotify-top-charts-flooded-with-ai-generated-songs-2025
  9. Zugriff am Januar 3, 2026, https://swedenherald.com/article/spotifys-top-charts-are-filled-with-ai-songs#:~:text=The%20%22Viral%2050%20Sweden%22%20playlist,AI%20song%20for%20a%20period.
  10. Spotify accused of platforming AI-generated songs on dead artists’ pages – Mashable, Zugriff am Januar 3, 2026, https://mashable.com/article/spotify-ai-generated-songs-dead-artists-pages
  11. An AI-generated band got 1m plays on Spotify. Now music insiders say listeners should be warned | AI (artificial intelligence) | The Guardian, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.theguardian.com/technology/2025/jul/14/an-ai-generated-band-got-1m-plays-on-spotify-now-music-insiders-say-listeners-should-be-warned
  12. AI Voice Generator Market worth $20.71 billion by 2031 | MarketsandMarkets™, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.prnewswire.com/news-releases/ai-voice-generator-market-worth-20-71-billion-by-2031–marketsandmarkets-302635071.html
  13. AI-Generated Code Stats 2026: How Much Is Written by AI? – Elite Brains, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.elitebrains.com/blog/aI-generated-code-statistics-2025
  14. Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.netcorpsoftwaredevelopment.com/blog/ai-generated-code-statistics#:~:text=For%20example%2C%20as%20seen%20in,quality%20than%20just%20acceptance%20rates.
  15. StackOverflow has lost 77% of new questions compared to 2022. Lowest # since May 2009. : r/programming – Reddit, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.reddit.com/r/programming/comments/1i5miw0/stackoverflow_has_lost_77_of_new_questions/
  16. More than 20% of videos shown to new YouTube users are ‘AI slop’, study finds, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.theguardian.com/technology/2025/dec/27/more-than-20-of-videos-shown-to-new-youtube-users-are-ai-slop-study-finds
  17. How Much of Internet Traffic is Bots? – Anura.io, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.anura.io/blog/how-much-internet-traffic-is-bots
  18. Zugriff am Januar 3, 2026, https://meraksystems.com/blog/2025/09/19/bots-humans-why-automated-traffic-is-taking-over-the-internet/#:~:text=The%20Rise%20of%20Bots,human%20visitors%20in%20the%20minority.
  19. 2025 Bad Bot Report | Resource Library – Imperva, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.imperva.com/resources/resource-library/reports/2025-bad-bot-report/
  20. Model collapse – Wikipedia, Zugriff am Januar 3, 2026, https://en.wikipedia.org/wiki/Model_collapse
  21. A Note on Shumailov et al. (2024): ‘AI Models Collapse When Trained on Recursively Generated Data’ – arXiv, Zugriff am Januar 3, 2026, https://arxiv.org/html/2410.12954v2
  22. A primer on Model Collapse, AI Slop and Why your LLM isn’t learning from you (but might do) : r/LLMPhysics – Reddit, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.reddit.com/r/LLMPhysics/comments/1pced2y/a_primer_on_model_collapse_ai_slop_and_why_your/
  23. AI Model Collapse: Causes, Early Signs, and How to Prevent It – ProjectPro, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.projectpro.io/article/ai-model-collapse/1177
  24. Study finds ai language models degrade when trained on synthetic data – PPC Land, Zugriff am Januar 3, 2026, https://ppc.land/study-finds-ai-language-models-degrade-when-trained-on-synthetic-data/
  25. Evidence that training models on AI-created data degrades their quality – Reddit, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.reddit.com/r/singularity/comments/1eb7yru/evidence_that_training_models_on_aicreated_data/
  26. Experts: 90% of Online Content Will Be AI-Generated by 2026 – The Living Library, Zugriff am Januar 3, 2026, https://thelivinglib.org/experts-90-of-online-content-will-be-ai-generated-by-2026/
  27. Gartner Predicts By 2028 AI Agents Will Outnumber Sellers by 10X—Yet Fewer Than 40% of Sellers Will Report AI Agents Improved Productivity, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2025-11-18-gartner-predicts-by-2028-ai-agents-will-outnumber-sellers-by-10x-yet-fewer-than-40-percent-of-sellers-will-report-ai-agents-improved-productivity
  28. JIM-Studie 2025 über KI, TIK TOK und Social Media Nutzung – IJAB, Zugriff am Januar 3, 2026, https://ijab.de/alle-kurzmeldungen/jim-studie-2025
  29. Reuters Institute Digital News Report 2025 – Findings for Germany, Zugriff am Januar 3, 2026, https://leibniz-hbi.de/en/hbi-publications/reuters-institute-digital-news-report-2025-findings-for-germany/
  30. German Findings of the Reuters Institute Digital News Report 2025, Zugriff am Januar 3, 2026, https://leibniz-hbi.de/en/hbi-news/pressinfo/german-findings-of-the-reuters-institute-digital-news-report-2025/
  31. AI Watermarking Market Size, Share & Analysis Report, 2034, Zugriff am Januar 3, 2026, https://www.gminsights.com/industry-analysis/ai-watermarking-market
  32. SynthID-Image: Image watermarking at internet scale – arXiv, Zugriff am Januar 3, 2026, https://arxiv.org/html/2510.09263v1
KI-gestützt. Menschlich veredelt.

Martin Käßler ist ein erfahrener Tech-Experte im Bereich AI, Technologie, Energie & Space mit über 15 Jahren Branchenerfahrung. Seine Artikel verbinden fundiertes Fachwissen mit modernster KI-gestützter Recherche- und Produktion. Jeder Beitrag wird von ihm persönlich kuratiert, faktengeprüft und redaktionell verfeinert, um höchste inhaltliche Qualität und maximalen Mehrwert zu garantieren.

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