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Martin Käßler
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Nadelgalaxie Seestar S50: Der umfassende Workflow für NGC 4565

Nadelgalaxie Seestar S50: Der umfassende Workflow für NGC 4565
Nadelgalaxie Seestar S50: NGC 4565 mit 1519x19sec Belichtung, Stacking mit APP und Nachbearbeitung in PixInsight inkl. MAS

Nadelgalaxie Seestar S50: Der umfassende Workflow

Einleitung

In der modernen Amateurastronomie vollzieht sich derzeit ein Paradigmenwechsel, der durch die Einführung integrierter Smart-Teleskope wie dem ZWO Seestar S50 vorangetrieben wird. Diese Geräte demokratisieren den Zugang zu wissenschaftlichen Beobachtungsdaten, erfordern jedoch ein tiefes Verständnis der physikalischen Grundlagen und der fortgeschrittenen Datenverarbeitung, um Ergebnisse zu erzielen, die über reine Schnappschüsse hinausgehen. Dieser Bericht widmet sich einer der ästhetisch und astrophysikalisch bemerkenswertesten Strukturen des nördlichen Frühlingshimmels: der Spiralgalaxie NGC 4565, bekannt als die Nadelgalaxie. Ziel dieses Dokuments ist es, eine erschöpfende Analyse des Objekts bereitzustellen, die technischen Parameter für die Datenerfassung im Jahr 2026 zu definieren und einen definitiven Workflow für die post-prozessuale Bearbeitung mittels PixInsight zu etablieren.

Inhalt

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  • Nadelgalaxie Seestar S50: Der umfassende Workflow
  • Einleitung
  • I. Astrophysikalisches Profil: Die Anatomie einer Edge-On-Spirale
    • 1. Morphologie und Klassifikation
      • Das Rätsel des zentralen Balkens
      • Dimensionen und Leuchtkraft
    • 2. Die kosmische Distanzleiter und Umgebung
      • Begleitgalaxien und Interaktion
  • II. Technische Akquisition: Der Seestar S50 im Einsatz
    • 1. Sensorcharakteristik: Sony IMX462
    • 2. Strategische Planung: Zeit und Ort (Köln, 2026)
      • Kulmination und Sichtbarkeit
      • Lichtverschmutzung und Standortwahl
    • 3. Konfiguration der Aufnahme: Die Parameter
      • A. Der Filter-Mythos: LP-Filter vs. IR-Cut
      • B. Belichtungszeit: 10s vs. 20s vs. 30s
      • C. Integrationszeit und Feldrotation
      • D. Dithering
    • Tabellarische Übersicht: Aufnahmeparameter 2026
  • III. Der definitive PixInsight Workflow: Von Rohdaten zum Meisterwerk
    • Phase 1: Pre-Processing (Datenreduktion und Kalibrierung)
      • Schritt 1: WBPP Konfiguration
      • Schritt 2: Drizzle und Image Registration (Der Schlüssel zur Schärfe)
      • Schritt 3: Integration und Drizzle
    • Phase 2: Lineare Bearbeitung (Physikalische Restauration)
      • Schritt 4: Beschnitt (Crop)
      • Schritt 5: Gradientenentfernung (GraXpert / DBE)
      • Schritt 6: Spektrophotometrische Farbkalibrierung (SPCC)
      • Schritt 7: Deconvolution (BlurXTerminator)
    • Phase 3: Non-Lineare Bearbeitung (Stretching und Ästhetik)
      • Schritt 8: Entrauschen (NoiseXTerminator)
      • Schritt 9: Der perfekte Stretch (GHS)
      • Schritt 10: Sternentfernung und separate Bearbeitung
    • Phase 4: Final Polish
  • IV. Konklusion
    • Anhang: Schnellreferenz PixInsight Prozesse
      • Referenzen
          • KI-gestützt. Menschlich veredelt.

I. Astrophysikalisches Profil: Die Anatomie einer Edge-On-Spirale

NGC 4565 im Sternbild Haar der Berenike (Coma Berenices) ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Astrofotografen, sondern auch ein kritisches Studienobjekt für die galaktische Evolution. Ihre Orientierung, fast exakt kantenständig (“edge-on”) zu unserer Sichtlinie, bietet einen einzigartigen Querschnitt durch die vertikale Struktur einer massereichen Spiralgalaxie.1

1. Morphologie und Klassifikation

Die Galaxie wird morphologisch oft als SA(s)b klassifiziert.1 Diese Einordnung im De-Vaucouleurs-System beschreibt eine Spiralgalaxie ohne Balken (SA), deren Arme direkt aus dem Zentrum entspringen (s), mit einer mittleren Öffnung der Spiralarme (b). Diese klassische Einordnung ist jedoch Gegenstand intensiver Debatten in der modernen Astrophysik.

Das Rätsel des zentralen Balkens

Während im optischen Spektrum kein Balken direkt sichtbar ist – was bei einer Kantenlage zu erwarten wäre – zeigen Infrarotbeobachtungen, insbesondere durch das Spitzer-Weltraumteleskop, und kinematische Studien starke Indizien für eine Balkenstruktur. Das auffälligste Merkmal ist der sogenannte “Boxy Bulge” oder die erdnussförmige Verdickung des zentralen Kernbereichs.3 Computersimulationen der galaktischen Dynamik legen nahe, dass solche kastenförmigen Bulges entstehen, wenn ein stellarer Balken instabil wird und sich vertikal aufbläht. Wir blicken also wahrscheinlich auf die Seite eines Balkens, der senkrecht zu unserer Sichtlinie rotiert. Dies macht NGC 4565 zu einem Schlüssellaboratorium für das Verständnis, wie sich Balkenspiralen – zu denen auch unsere Milchstraße zählt – im Laufe von Jahrmilliarden entwickeln.

Dimensionen und Leuchtkraft

Physikalisch ist NGC 4565 ein Gigant. Mit einem geschätzten Durchmesser von 100.000 bis über 140.000 Lichtjahren übertrifft sie die Milchstraße an Ausdehnung deutlich.1 Ihre Leuchtkraft ist immens, und sie beherbergt eine geschätzte Population von etwa einer Billion Sternen.1 Diese enorme Sternmasse sorgt für die hohe Flächenhelligkeit, die sie auch für kleine Optiken wie den Seestar S50 zugänglich macht.

2. Die kosmische Distanzleiter und Umgebung

Die Bestimmung der Entfernung zu NGC 4565 illustriert die Komplexität der extragalaktischen Astronomie. Die Literaturwerte variieren signifikant, was auf die unterschiedlichen Messmethoden zurückzuführen ist.

MessmethodeGeschätzte EntfernungQuelle
Rotverschiebungsbasiert (Hubble-Fluss)~53 Millionen Lichtjahre (Mly)2
Tully-Fisher-Beziehung (Unabhängig)~30 – 40 Millionen Lichtjahre (Mly)1
Mittelwert (NASA/NED)~38 – 42 Millionen Lichtjahre (Mly)2
Konsensus für Amateurastronomen~39 Millionen Lichtjahre6

Trotz ihrer scheinbaren Nähe zum Virgo-Galaxienhaufen gehört NGC 4565 nicht zu diesem Cluster. Sie ist das dominierende Mitglied der Coma-I-Gruppe, einer lockeren Ansammlung von Galaxien, die gravitativ an den Virgo-Haufen gebunden sein könnte, sich aber derzeit im Einfall befindet.6

Begleitgalaxien und Interaktion

Das System ist nicht isoliert. Zwei prominente Begleiter sind NGC 4562 und IC 3571. NGC 4562, eine irreguläre Galaxie, befindet sich etwa 59 Millionen Lichtjahre entfernt, was Fragen zur physischen Bindung aufwirft.7 Dennoch zeigen tiefe Aufnahmen eine leichte Verbiegung (“Warp”) der Scheibe von NGC 4565 an den Rändern.4 Solche Warps sind oft Signaturen vergangener gravitativer Wechselwirkungen oder Verschmelzungen mit Zwerggalaxien. Der Halo der Galaxie ist zudem reich an Kugelsternhaufen – Schätzungen gehen von ca. 240 aus, was auf eine aktive Akkretionsgeschichte hindeutet.3

II. Technische Akquisition: Der Seestar S50 im Einsatz

Der Seestar S50 repräsentiert eine neue Klasse von Instrumenten, die “Smart Telescopes”. Um NGC 4565 in wissenschaftlich verwertbarer Qualität abzulichten, müssen wir die Grenzen der Hardware – insbesondere des Sensors und der Montierung – verstehen und durch präzise Planung kompensieren.

1. Sensorcharakteristik: Sony IMX462

Das Herzstück des Seestar S50 ist der Sony IMX462 Sensor. Dies ist ein “Back-Illuminated” CMOS-Sensor, der ursprünglich für industrielle Anwendungen und Sicherheitskameras entwickelt wurde.

  • Pixelgröße und Auflösung: Mit einer Pixelgröße von 2,9 µm und einer Brennweite von 250 mm ergibt sich eine Auflösung von ca. 2,39 Bogensekunden pro Pixel.8 Dies führt bei kleinen Galaxien zu einem “Undersampling” (Unterabtastung). Das Licht eines Sterns fällt oft nur auf ein oder zwei Pixel, was zu blockigen Sternen führt. Diesem Effekt müssen wir später durch “Drizzle”-Integration entgegenwirken.
  • Empfindlichkeit im nahen Infrarot (NIR): Der IMX462 hat eine außergewöhnlich hohe Quanteneffizienz (QE) im nahen Infrarotbereich. Dies ist vorteilhaft für Galaxien, da ältere Sternpopulationen im Bulge stark im Roten und Infraroten strahlen.
  • Bayer-Matrix-Konfusion: Eine kritische technische Feinheit ist das Bayer-Muster (die Anordnung der Farbfilter auf dem Sensor). Während viele Sony-Sensoren RGGB verwenden, liest ZWO den Sensor im Seestar S50 oft in einer Weise aus, die effektiv ein GRBG-Muster erzeugt. In älteren Firmware-Versionen oder bei der Nutzung von Drittsoftware (wie Siril oder PixInsight ohne korrekte Metadaten) kann dies zu falschen Farben führen. Neuere FITS-Header korrigieren dies meist, aber es ist essenziell, dies in der Vorverarbeitung zu prüfen.10

2. Strategische Planung: Zeit und Ort (Köln, 2026)

Für einen Beobachter in Köln (ca. 51° N) bietet das Zeitfenster Januar bis Februar 2026 exzellente Bedingungen. NGC 4565 ist zirkumpolar, erreicht aber erst im Frühjahr ihre optimale Höhe.

Kulmination und Sichtbarkeit

Die Minimierung der atmosphärischen Extinktion ist entscheidend. Je höher das Objekt steht, desto weniger Luftmasse muss das Licht durchdringen, was das “Seeing” (Luftunruhe) verbessert und die Transparenz erhöht.

  • Januar 2026: Der Transit (höchster Punkt im Süden) erfolgt gegen 04:40 Uhr morgens.12 Das Objekt erreicht dabei eine Höhe von fast 65°. Dies ist ideal.
  • Februar 2026: Der Transit verfrüht sich auf ca. 02:30 Uhr.
  • Empfehlung: Beginnen Sie die Aufnahmesession im Januar ab Mitternacht. Zu diesem Zeitpunkt hat die Galaxie bereits eine Höhe von >40° erreicht und steigt stetig weiter. Nutzen Sie die Stunden bis zur astronomischen Dämmerung (ca. 06:00 Uhr), um die maximalen Details im Kernbereich aufzulösen.

Lichtverschmutzung und Standortwahl

Köln ist ein Ballungsraum mit hoher Lichtverschmutzung (Bortle 7-8). Zwar kann moderne Software Gradienten entfernen, aber das Photonenrauschen des Himmelshintergrunds (“Shot Noise”) überlagert die schwachen Ausläufer der Galaxie. Ein Standortwechsel in die Eifel (z.B. Nationalpark Eifel, ca. 1h Fahrt) würde das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) dramatisch verbessern, ist aber mit dem Seestar nicht zwingend notwendig, wenn genügend Belichtungszeit investiert wird.

3. Konfiguration der Aufnahme: Die Parameter

Hier passieren die häufigsten Fehler. Die Standardeinstellungen (“Auto”) des Seestar sind für Galaxien oft suboptimal.

A. Der Filter-Mythos: LP-Filter vs. IR-Cut

Der Seestar verfügt über einen internen, schwenkbaren Filtermechanismus.

  • LP-Filter (Light Pollution): Dies ist ein Dual-Band-Filter (OIII/Ha). Er blockiert fast das gesamte sichtbare Spektrum und lässt nur schmale Linien durch. Dieser Filter ist Gift für Galaxien. Galaxien emittieren Kontinuumslicht (das summierte Licht von Milliarden Sternen über alle Farben hinweg). Der Einsatz des LP-Filters würde ca. 80% dieses Lichts blockieren und die Farbbalance massiv ins Grün/Rote verschieben.13
  • Einstellung: Sie MÜSSEN den LP-Filter in der App deaktivieren. Dies schwenkt den Standard UV/IR-Cut-Filter in den Strahlengang. Dieser blockiert nur unsichtbares UV- und tiefes IR-Licht, lässt aber das gesamte sichtbare Spektrum (Blau, Grün, Rot) passieren. Dies ist zwingend für eine korrekte Farbwiedergabe der Sternpopulationen (blaue Spiralarme, gelber Kern).16

B. Belichtungszeit: 10s vs. 20s vs. 30s

Mit neueren Firmware-Updates (Version 2.xx) erlaubt der Seestar längere Belichtungen.17

  • Das Problem der Feldrotation: Da der Seestar azimutal montiert ist, dreht sich das Bildfeld über die Zeit. Bei langen Einzelbelichtungen führt dies zu Strichspuren an den Rändern.
  • Die Empfehlung: Wählen Sie 10 Sekunden.
  • Begründung 1: Bei 10s ist die Feldrotation pro Einzelbild vernachlässigbar.
  • Begründung 2: Der IMX462 hat ein extrem geringes Ausleserauschen (< 1e-). Das bedeutet, dass viele kurze Belichtungen (z.B. 3x 10s) fast das gleiche SNR liefern wie eine lange (1x 30s), aber mit besserer Sternabbildung und geringerem Risiko durch Wind oder Nachführfehler.17
  • Begründung 3: Tracking-Genauigkeit. Nutzerberichte zeigen, dass der Seestar bei >20s oft ovale Sterne produziert (“Eiersterne”), da die Nachführung nicht präzise genug ist.19

C. Integrationszeit und Feldrotation

Eine Besonderheit der azimutalen Montierung ist der “Walking Noise” und der Bildbeschnitt durch die Rotation über mehrere Stunden.

  • Limit pro Nacht: Nach etwa 60-90 Minuten kontinuierlicher Aufnahme dreht sich das Bildfeld so stark, dass die Ecken schwarz werden und nur noch der Kreis in der Mitte nutzbar ist.
  • Strategie: Planen Sie für eine tiefe Aufnahme von NGC 4565 insgesamt 4 bis 6 Stunden Belichtungszeit. Verteilen Sie dies auf 3 bis 4 Nächte. Wenn Sie die Aufnahme jede Nacht zur gleichen siderischen Zeit (d.h. ca. 4 Minuten früher pro Tag) starten, ist die Orientierung des Bildfeldes identisch, und Sie verlieren weniger Randbereiche beim Stacking.21

D. Dithering

Dithering (das leichte Verschieben des Bildausschnitts zwischen Aufnahmen) ist essenziell, um das feste Rauschmuster (Fixed Pattern Noise) des Sensors zu mitteln und Drizzle-Integration zu ermöglichen. Der Seestar führt dies automatisch durch (“Dithering every X frames”). Leider gibt es in der Standard-App oft keine Kontrolle über die Frequenz. Es geschieht meist alle paar Frames. Dies ist ausreichend für unsere Zwecke. Nutzer, die über externe Software wie NINA (via Station Mode) steuern, können dies präziser einstellen, aber für die native Nutzung verlassen wir uns auf den Algorithmus.22

Tabellarische Übersicht: Aufnahmeparameter 2026

ParameterEmpfohlener WertWissenschaftliche Begründung
Datum15. Jan – 28. Feb 2026Optimale Transitzeit (höchster Stand am Himmel).
Uhrzeit00:00 – 05:00 UhrNutzung der maximalen Höhe (>60°) zur Reduktion der Extinktion.
FilterLP-Filter DEAKTIVIERTGalaxien sind Breitbandstrahler; LP-Filter vernichtet Signal.
Belichtung10 Sekunden (Subs)Minimiert Trackingfehler und Feldrotationseffekte.
Gesamtzeit> 4 Stunden (1440 Subs)Notwendig, um die schwachen Außenbereiche und den Halo darzustellen.
FormatFITS (RAW)Zwingend für lineare Nachbearbeitung in PixInsight.
GainStandard (High Gain)Optimiert für “Short Exposure Lucky Imaging”.

III. Der definitive PixInsight Workflow: Von Rohdaten zum Meisterwerk

PixInsight (PI) ist die Referenzsoftware für astrofotografische Datenreduktion. Der folgende Workflow ist speziell auf die Eigenheiten von OSC-Daten des Seestar S50 (Bayer-Matrix, Undersampling, Gradienten) zugeschnitten. Er unterscheidet sich signifikant von Standard-Workflows für gekühlte Mono-Kameras.

Phase 1: Pre-Processing (Datenreduktion und Kalibrierung)

Ziel dieser Phase ist es, ein mathematisch “sauberes” Bild zu erzeugen, das frei von instrumentellen Fehlern ist. Wir nutzen das Skript Weighted Batch Pre-Processing (WBPP).

Schritt 1: WBPP Konfiguration

  1. Daten laden: Importieren Sie alle FITS-Dateien (Lights) im Reiter Lights.
  2. Kalibrierungsdaten: Der Seestar wendet Darks oft intern beim Live-Stack an, speichert aber die rohen FITS meist unkalibriert (je nach Firmware-Version).
  • Idealfall: Sie haben separate Darks aufgenommen (Kamera abdecken, gleicher Gain/Temp/Zeit). Laden Sie diese unter Darks. Da der Seestar keine Temperaturregelung hat, ist “Dark Optimization” in PI oft hilfreich, aber bei Amp-Glow (Verstärkerglühen) riskant.
  • Realität: Oft fehlen passende Darks. In diesem Fall lassen Sie Darks weg. Der Bias ist im CMOS-Sensor vernachlässigbar. Flats sind beim Seestar aufgrund der festen Optik und kleinen Bauweise oft weniger kritisch, aber wenn vorhanden (Sky-Flats), nutzen Sie sie.
  1. Debayering Pattern: Überprüfen Sie im Reiter Control Panel unter Lights, ob das Bayer-Muster auf Auto oder GRBG steht. Falsches Debayering führt zu einem magentafarbenen oder grünen Gittermuster im Bild.10

Schritt 2: Drizzle und Image Registration (Der Schlüssel zur Schärfe)

Da wir “Undersampled” sind (2,39 arcsec/px), müssen wir Auflösung zurückgewinnen.

  1. Gehen Sie zum Reiter Registration.
  2. Setzen Sie Registration Model auf Thin Plate Splines (korrigiert Verzerrungen durch Feldrotation besser).
  3. Aktivieren Sie Generate Drizzle Data. Dies speichert.xdrz Dateien für jedes Bild.

Schritt 3: Integration und Drizzle

  1. Im Reiter Post-Processing (oder Integration je nach PI Version):
  2. Aktivieren Sie Rejection Algorithm: Winsorized Sigma Clipping. Dies entfernt Satellitenspuren und Hotpixel effektiv.
  3. Starten Sie WBPP. Dies wird je nach Rechenleistung 1-4 Stunden dauern.
  4. Nach Abschluss erhalten Sie ein masterLight. Öffnen Sie dieses NICHT. Wir brauchen das Drizzle-Ergebnis.
  5. Öffnen Sie den Prozess ImageIntegration manuell, falls WBPP das Drizzle nicht automatisch gemacht hat, oder suchen Sie das …_drizzle_2x.xisf Bild im Output-Ordner. Wenn Sie manuell integrieren: Nutzen Sie den Prozess DrizzleIntegration, laden Sie die.xdrz Dateien und setzen Sie Scale auf 2.0.
  • Ergebnis: Ein Bild mit doppelter Kantenlänge und deutlich runderen Sternen.

Phase 2: Lineare Bearbeitung (Physikalische Restauration)

Das Bild ist nun “linear” (Pixelwert proportional zur Photonenanzahl). Es sieht dunkel aus. Nutzen Sie ScreenTransferFunction (STF) mit dem “Atom-Symbol” (Auto-Stretch), um etwas zu sehen. Das Bild wird wahrscheinlich einen massiven Farbstich (grün/orange) und Helligkeitsverläufe haben.

Schritt 4: Beschnitt (Crop)

Aufgrund der Feldrotation haben die Ränder unbrauchbare Artefakte (schwarze Ecken).

  • Nutzen Sie DynamicCrop.
  • Schneiden Sie rigoros alles weg, was nicht perfektes Signal ist. Drehen Sie den Auswahlrahmen, um die längliche Galaxie optimal in die Diagonale zu legen. Dies spart Pixel und Speicherplatz.

Schritt 5: Gradientenentfernung (GraXpert / DBE)

Dies ist der wichtigste Schritt für Seestar-Daten aus der Stadt. Komplexe Lichtverschmutzungsgradienten müssen modelliert und abgezogen werden.

  • Empfehlung: Nutzen Sie das externe Tool (oder PI-Script) GraXpert (AI-basiert). Es erkennt Gradienten oft besser als manuelle Setzung von Samples. Einstellung: Correction: Subtraction.
  • Alternative (PixInsight Pur): DynamicBackgroundExtraction (DBE).
  • Setzen Sie Samples (kleine Quadrate) manuell nur im dunklen Hintergrund. Vermeiden Sie die Galaxie und helle Sterne.
  • Setzen Sie Tolerance hoch (2.0 – 3.0), falls Samples abgewiesen werden.
  • Target Image Correction: Subtraction (da Lichtverschmutzung additiv ist).
  • Normalize: Deaktiviert.
  • Führen Sie den Prozess aus. Der Hintergrund sollte nun flach und dunkelgrau sein.

Schritt 6: Spektrophotometrische Farbkalibrierung (SPCC)

Wir wollen “echte” Farben, nicht “hübsche” Farben. SPCC vergleicht die gemessenen Sternfarben in Ihrem Bild mit den bekannten Spektren aus dem Gaia DR3 Katalog.24

  1. Image Solver: Das Bild muss astrometrisch gelöst sein (Script > Image Analysis > ImageSolver). Suchen Sie nach “NGC 4565”. Überprüfen Sie Datum und Pixelgröße (durch Drizzle 2x hat sich die Pixelgröße halbiert! Geben Sie ggf. die effektive Brennweite oder Pixelgröße an).
  2. SPCC Konfiguration:
  • White Reference: Average Spiral Galaxy. Dies definiert “Weiß” als das gemittelte Licht einer Spiralgalaxie. Dies lässt NGC 4565 natürlich erscheinen.
  • Sensor: Da der IMX462 oft nicht exakt gelistet ist, wählen Sie Sony CMOS (generisch) oder Ideal QE Curve. Studien zeigen, dass “Ideal QE” für moderne OSC-Sensoren ohne scharfe Cutoffs oft die besten Ergebnisse liefert.24
  • Filter: Der Seestar hat einen internen UV/IR-Cut. Wählen Sie Sony Color (RGB) Filterkurven.
  1. Klicken Sie “Apply”. PI generiert Graphen. Wenn die Punkte auf der Linie liegen, ist die Kalibrierung perfekt.

Schritt 7: Deconvolution (BlurXTerminator)

Der Seestar hat eine kleine Optik (50mm). Die Beugung des Lichts (Diffraktion) macht das Bild weich. Deconvolution rechnet diese Unschärfe mathematisch zurück.

  • State-of-the-Art: Nutzen Sie BlurXTerminator (BXT) (AI-basiert). Es ist das einzige Tool, das Koma, chromatische Aberration und Beugung gleichzeitig korrigiert.
  • Einstellungen: Sharpen Stars: 0.20 – 0.30 (nicht übertreiben, sonst wirken Sterne ausgestanzt).
  • Sharpen Non-Stellar: 0.50 – 0.70 (Hervorragend für die Staubkante von NGC 4565).
  • Correct Only: Aktivieren Sie dies zuerst, um optische Fehler in den Ecken zu beheben, wenden Sie es an, und führen Sie dann einen zweiten Durchgang zum Schärfen durch.

Phase 3: Non-Lineare Bearbeitung (Stretching und Ästhetik)

Nun verlassen wir den linearen Bereich und machen das Bild “sichtbar” für das menschliche Auge.

Schritt 8: Entrauschen (NoiseXTerminator)

Bevor wir das Bild strecken, sollten wir das Rauschen im dunklen Hintergrund reduzieren.

  • Nutzen Sie NoiseXTerminator (NXT). Einstellung: ~0.60. Zu viel Glättung lässt das Bild “plastikartig” wirken (“Plastik-Look”). Wir wollen ein leichtes Korn behalten, das dem Auge Natürlichkeit signalisiert.

Schritt 9: Der perfekte Stretch (GHS)

Verwenden Sie nicht HistogramTransformation. Verwenden Sie Generalized Hyperbolic Stretch (GHS).27 oder den neuen Multiscale Adaptive Stretch in PixInsight. GHS erlaubt es, den Kontrast in spezifischen Helligkeitsbereichen (der Galaxie) zu erhöhen, ohne die Sterne aufzublähen.

  1. Öffnen Sie GHS. Stellen Sie sicher, dass das Bild linear ist.
  2. Wählen Sie im Histogramm den Buckel des Hintergrunds aus (Klick auf den Peak). Dies setzt den Symmetry Point (SP).
  3. Erhöhen Sie den Stretch Factor (D) langsam. Beobachten Sie das Vorschaubild.
  4. Erhöhen Sie Local Intensity (b). Dies fokussiert den Stretch um den SP herum. Der Hintergrund bleibt dunkel, die Galaxie wird heller, die Sterne bleiben klein.
  5. Wiederholen Sie dies in mehreren kleinen Schritten, statt in einem riesigen Schritt.

Schritt 10: Sternentfernung und separate Bearbeitung

Um die Galaxie maximal herauszuarbeiten, trennen wir sie von den Sternen.

  1. Nutzen Sie StarXTerminator. Wählen Sie Generate Star Image.
  2. Sie haben nun ein starless Bild und ein stars Bild.
  3. Bearbeitung Starless:
  • Nutzen Sie CurvesTransformation. Erzeugen Sie eine S-Kurve (Schatten runter, Lichter hoch) für Kontrast.
  • Nutzen Sie ColorSaturation. Erhöhen Sie die Sättigung, besonders im Blau (Scheibe) und Gold (Kern).
  • Nutzen Sie LocalHistogramEqualization (LHE) mit kleinem Kernel (Radius 30-50), um Strukturen im Staubband zu betonen.
  1. Bearbeitung Stars:
  • Erhöhen Sie die Farbsättigung der Sterne massiv (CurvesTransformation -> Saturation). Sterne erscheinen nach dem Stretch oft weiß. Wir wollen ihre Farben zurückholen (SPCC hat sie ja korrigiert).
  1. Rekombination: Nutzen Sie PixelMath. Formel: starless + stars. (Option Rescale deaktivieren).

Phase 4: Final Polish

  • Dark Structure Enhance: Nutzen Sie das Script Utilities > DarkStructureEnhance. Dies betont das dunkle Staubband von NGC 4565 dramatisch, indem es die Dunkelwolken selektiv abdunkelt.
  • Annotation: Nutzen Sie das Script ImageAnnotation, um Hintergrundgalaxien und Quasare zu beschriften. Dies verleiht dem Bild wissenschaftlichen Charakter.
  • Export: Speichern Sie als 16-bit TIFF für Web/Druck und als XISF für das Archiv.

IV. Konklusion

Die Erstellung eines hochwertigen Bildes von NGC 4565 mit dem Seestar S50 ist eine Übung in Geduld und Präzision. Während die Hardwaregrenzen (kleine Öffnung, azimutale Montierung) offensichtlich sind, zeigt dieser Bericht, dass durch die Anwendung strenger wissenschaftlicher Prinzipien bei der Akquisition (Deaktivierung von LP-Filtern, Dithering) und modernster algorithmischer Verfahren in der Nachbearbeitung (Drizzle, SPCC, BXT) Ergebnisse möglich sind, die vor wenigen Jahrzehnten noch Großteleskopen vorbehalten waren. Das resultierende Bild ist nicht nur ein ästhetischer Genuss, sondern ein datengestütztes Dokument der galaktischen Evolution, das den Betrachter 40 Millionen Jahre in die Vergangenheit blicken lässt.

Anhang: Schnellreferenz PixInsight Prozesse

ProzessZweck im WorkflowKritische Einstellung
WBPPKalibrierung & StackingDrizzle 2x, CFA Pattern Auto/GRBG
GraXpertGradientenentfernungCorrection: Subtraction
SPCCFarbkalibrierungWhite Ref: Avg Spiral Galaxy; Curve: Ideal QE
BlurXTerminatorSchärfung / DeconvolutionCorrect First, then Sharpen Non-Stellar ~0.6
NoiseXTerminatorEntrauschenStärke ~0.60 (vor dem Stretch)
GHSStretching (Aufhellen)Symmetry Point auf Hintergrundpeak setzen
StarXTerminatorSternseparationGenerate Star Image aktivieren
DarkStructureEnhanceDetailbetonungStandardwerte meist gut für Staubband

Literaturverweise: .1

Referenzen

  1. NGC 4565 – Needle Galaxy – Spiral Galaxy – freestarcharts.com, Zugriff am Januar 24, 2026, https://freestarcharts.com/ngc-4565
  2. NGC 4565 – Wikipedia, Zugriff am Januar 24, 2026, https://en.wikipedia.org/wiki/NGC_4565
  3. Galaxy of the Month: NGC4565 – The Webb Deep-Sky Society, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.webbdeepsky.com/galaxies/object?object=NGC4565
  4. NGC4565 – Mantrap Skies Astronomical Image Catalog, Zugriff am Januar 24, 2026, https://images.mantrapskies.com/catalog/NGC/NGC4565/index.htm
  5. NGC 4565, The Needle Galaxy – Astrodoc: Astrophotography by Ron Brecher, Zugriff am Januar 24, 2026, https://astrodoc.ca/ngc-4565/
  6. Needle Galaxy (NGC 4565) | Deep⋆Sky Corner, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.deepskycorner.ch/obj/ngc4565.en.php
  7. NGC 4565 – Needle Galaxy | Master Darks, Zugriff am Januar 24, 2026, https://masterdarks.com/ngc-4565-needle-galaxy/
  8. Drizzle for S50 image? : r/seestar – Reddit, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/seestar/comments/1ikjwf8/drizzle_for_s50_image/
  9. Seestar Stacking in Pixinsight Refined with Subframe Selector Tool – YouTube, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.youtube.com/watch?v=Aa2_XRNu5a0
  10. NINA & Seestar Tutorial #6: Advanced Sequencer – YouTube, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.youtube.com/watch?v=wN6niz1yywo
  11. NINA & Seestar Tutorial #5: Legacy Sequencer – YouTube, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.youtube.com/watch?v=-EnsXKiaM-w
  12. NGC 4565 (Needle Galaxy) – Spiral Galaxy in Coma Berenices – TheSkyLive, Zugriff am Januar 24, 2026, https://theskylive.com/sky/deepsky/ngc4565-needle-galaxy-object
  13. Do you use LP filter when imaging galaxies? : r/seestar – Reddit, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/seestar/comments/1jlicrz/do_you_use_lp_filter_when_imaging_galaxies/
  14. Seestar S50/S30 Light Pollution Filter Experiment #zwo #astrophotography – YouTube, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.youtube.com/watch?v=6-nxoUDxriw
  15. Has anyone tried using the light pollution filter for galaxies? : r/seestar – Reddit, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/seestar/comments/1g27hyg/has_anyone_tried_using_the_light_pollution_filter/
  16. How do Seestar S50 filters work and how to use other filters – ZWO User Forum, Zugriff am Januar 24, 2026, https://bbs.zwoastro.com/d/25016-how-do-seestar-s50-filters-work-and-how-to-use-other-filters
  17. Seestar S50 : 30s or 10s sub-exposures? – Smart Telescopes – Cloudy Nights, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.cloudynights.com/forums/topic/959203-seestar-s50-30s-or-10s-sub-exposures/
  18. Which exposure is better? : r/seestar – Reddit, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/seestar/comments/1hkfa2r/which_exposure_is_better/
  19. S50 Horrible tracking, often half the frames lost at 10s, can’t do 20-30s at all. : r/seestar, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/seestar/comments/1jmdo0y/s50_horrible_tracking_often_half_the_frames_lost/
  20. Tracking Accuracy : Seestar S50 vs Other Smart Telescopes – Cloudy Nights, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.cloudynights.com/forums/topic/951284-tracking-accuracy-seestar-s50-vs-other-smart-telescopes/
  21. Field rotation : r/seestar – Reddit, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/seestar/comments/1i3srvc/field_rotation/
  22. Expose “dither every … frames” parameter in Seestar app – ZWO User Forum, Zugriff am Januar 24, 2026, https://bbs.zwoastro.com/d/25948-expose-dither-every-frames-parameter-in-seestar-app
  23. Ability to control Dithering settings – Seestar – ZWO User Forum, Zugriff am Januar 24, 2026, https://bbs.zwoastro.com/d/21035-ability-to-control-dithering-settings
  24. SPCC settings for a SeeStar S50 – Adam Block Studios, Zugriff am Januar 24, 2026, https://forum.adamblockstudios.com/forums/discussion/1468/spcc-settings-for-a-seestar-s50
  25. Color Calibration comparison for Seestar S50 images (Pixinsight) – Reddit, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.reddit.com/r/astrophotography/comments/1b2bk6i/color_calibration_comparison_for_seestar_s50/
  26. Pixinsight Spectrophotometric Color Calibration (SPCC) Tutorial – YouTube, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.youtube.com/watch?v=5clFY9HBOs8
  27. Mastering Generalized Hyperbolic Stretch in PixInsight – Telescope Live, Zugriff am Januar 24, 2026, https://telescope.live/tutorials/mastering-generalized-hyperbolic-stretch-pixinsight
  28. PIXINSIGHT Process Tutorial: Generalised Hyperbolic Stretch (GHS) – YouTube, Zugriff am Januar 24, 2026, https://www.youtube.com/watch?v=CqJmBpsiQvI
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Martin Käßler ist ein erfahrener Tech-Experte im Bereich AI, Technologie, Energie & Space mit über 15 Jahren Branchenerfahrung. Seine Artikel verbinden fundiertes Fachwissen mit modernster KI-gestützter Recherche- und Produktion. Jeder Beitrag wird von ihm persönlich kuratiert, faktengeprüft und redaktionell verfeinert, um höchste inhaltliche Qualität und maximalen Mehrwert zu garantieren.

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