Wie ich meinen Stromverbrauch halbiert habe

Wie ich meinen Stromverbrauch halbiert habe

Rechnungen sind normalerweise keine freudige Angelegenheit. Nicht wirklich überraschend, in Summe aber doch unerwartet günstig fiel die Stromrechnung für das vergangene Jahr 2013 aus: Mein Strombedarf und die damit verbundenen Kosten haben sich – trotz leidiger Strompreisexplosionsdebatte – nahezu halbiert. Wie es dazu gekommen ist, möchte ich im nachfolgenden Artikel erklären.

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In hundert Jahren. Die künftige
Energieversorgung der Welt (1931)

Hanns Günther - In hundert Jahren. Die künftige Energieversorgung der Welt

Desertec, Geothermie, Photovoltaik – all diese „grünen“ Energiekonzepte mögen neuzeitlich und modern klingen. Tatsächlich haben sich die Menschen schon Anfang des 20. Jahrhunderts erstaunlich fortschrittliche Konzepte erdacht. Hanns Günther stellt einige in seiner bemerkenswerten Publikation „In hundert Jahren. Die künftige Energieversorgung der Welt.“ aus dem Jahr 1931 in zehn Kapiteln vor.

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The beauty of renewable energy
wind power and solar energy feed-in
of electricity in Germany 2013

Wind power and solar-energy feed-in of electricity in Germany 2013

Based on the time series by Paul-Frederik Bach this illustration show the combined power generation from wind (dark grey) and sun (light gray) for the entire year 2013 (hourly values) in Germany. About 77 terawatt hours of electricity were generated by wind and sun. The total demand for electricity in Germany was around 600 terawatt hours in 2013. (highres download, 67 megapixel)

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Prokon ist insolvent…

…und hat seinen Anlegern dafür lächerliche sechs Prozent Zinsen bei vollem Risiko geboten. Gut (aus hier nicht genannten Quellen) zu wissen, das durch das EEG in den letzten Jahren auch nahezu risikolose Investments möglich (waren). (Risikolose) Pachterträge für gute Windstandorte von mitunter > 30.000 EUR/a. Investments in größere PV-Dachanlagen (vorallem in der Landwirtschaft, Freifläche) ohne einen Cent (!) Eigenkapitaleinsatz. Knapp 19 Milliarden EUR haben die Übertragungsnetzbetreiber allein in 2013 mit der EEG-Umlage eingesammelt und davon gleich 13 Milliarden EUR als feste Einspeisevergütungen an die Anlagenbetreiber weitergereicht. Der Marktwert dieses Stroms an der Strombörse: Knapp 2 Milliarden EUR. Seit 2002 wurden 120 Milliarden EUR (!) an die EEG-Anlagenbetreiber weitergereicht.

Schuld an diesem Dilemma ist allerdings weder die Energiewende als volkswirtschaftlich sinnvolles Langfrist-Ziel noch der Kleinanlagenbetreiber mit der über viele Jahre angesparten PV-Hausdachanlage kleiner 10 kWp. Schuld ist der Gesetzgeber, der jahrelang nur halbherzig an den Vergütungszahlungen nachjustiert hat und damit potenteren Investoren bei mittelgroßen und großen EEG-Anlagen locker zweistellige Renditen bei extrem geringen Risiko ermöglicht hat. Dieses Risiko hat wie in allen derartigen Fällen der deutsche Michel dankend übernommen.