Stromerzeugung und Strombezug von Januar bis Mai 2017

Stromerzeugung und Strombezug von Januar bis Mai 2017

Stromerzeugung und Strombezug von Januar bis Mai 2017

10 kWh weniger als im Jahresvergleich hat der Mai an Eigenerzeugung gebracht, dafür liegt der prozentuale Anteil der Photovoltaik-Inselanlage zum Gesamtstrombedarf in diesem Monat schon bei über 50 Prozent und damit höher als vor einem Jahr. Seit 28. April erfolgt zudem die Warmwasseraufbereitung durch unsere kleine Brauchwasser-Luftwärmepumpe, welche überwiegend mit Inselstrom versorgt wird. Die Pellet-Zentralheizung ist gleichzeitig in den “Sommerschlaf” gegangen, was sich auch positiv auf den Strombezug (Pumpen, Brenner, Elektronik) auswirkt. Weniger als 25 EURO betragen die Kosten für den Strombezug aus dem Netz in diesem Monat, und das wird sich in den kommenden Sonnenstarken Monaten auch nicht ändern.

Stromerzeugung und Strombezug von Januar bis März 2017

Eigenerzeugung Photovoltaik Inselanlage Januar bis März 2017

Eigenerzeugung Photovoltaik Inselanlage Januar bis März 2017

Neues Jahr – neue Zahlenspielereien: In den ersten drei Monaten 2017 bis einschließlich März lag die aggregierte Eigenerzeugung durch die Photovoltaik-Inselanlage bei 77,8 kWh und der Netzbezug bei 461,3 kWh. Die Eigenversorgungsquote in den ersten drei Monaten liegt bei 14,4 Prozent. Die absoluten Erträge aus der Eigenerzeugung liegen in den ersten drei Monaten von 2017 mit + 13,2 Prozent deutlich über denen des Vorjahres (77,8 kWh vs. 67,5 kWh), allerdings ist auch der Netzbezug in den ersten drei Monaten um 6,5 Prozent oder 30 kWh gestiegen. Eine modernisierte Küche bietet trotz energieeffizientester Endgeräte eben auch viel Gestaltungsspielraum, auch beim Strombedarf. Zufrieden kann man mit dem Zahlenwerk dennoch sein, zumal die sonnenreichen Monate noch vor uns liegen und mit der saisonalen Umstellung von Pellet-Zentralkessel-Warmwasseraufbereitung auf die Brauchwasser-Luft-Wärmepumpe ein weiterer Photovoltaik-Stromabnehmer zur Verfügung stehen wird.

Erträge Inselanlage im Vorjahresvergleich

  • Januar 2017: 20,9 kWh (2016: 12,7 kWh) + 39,2 %
  • Februar 2017: 20,1 kWh (2016: 23,6 kWh) – 14,8 % , 1 Tag weniger als 2016
  • März 2017: 36,8 kWh (2016: 31,2 kWh) +15,2 %

Netzbezug im Vorjahresvergleich

  • Januar 2017: 198,8 kWh (2016: 163,6 kWh) + 17,7 %
  • Februar 2017: 131,1 kWh (2016: 128,8 kWh) +1,8 % , 1 Tag weniger als 2016
  • März 2017: 131,4 kWh (2016: 138,7 kWh) – 5,3 %

Photovoltaik-Eigenerzeugung: Jahresrückblick 2016

 

Photovoltaik-Inselanlage: Eigenverbrauch und Jahresrückblick 2016

Photovoltaik-Inselanlage: Eigenverbrauch und Jahresrückblick 2016

Das Jahr 2016 ist Geschichte – und es ist tatsächlich auch das erste Jahr, in dem die Photovoltaik-Inselanlage ganzjährig ihren Beitrag zum Strombedarf unter “Normalbedingungen” leisten konnte: Mit rund 1000 Watt Modulleistung, einem Blei-Gel-Akku von 2,4 kWh und einem Insel-Wechselrichter von 1800 Watt reden wir hier grundsätzlich von einer sehr kleinen Anlage. Normalbedingungen meint ab Mai 2015, also seit der Installation der Module auf dem Dach, die restlichen vier Monate von Januar bis April 2015 war die Anlage im Standby. In 2014 war die Anlage noch nicht auf dem Dach installiert und mehr oder weniger nur provisorisch ins Hausnetz eingebunden. Insgesamt liegt der Anteil der Photovoltaik-Inselanlage zum Gesamtstrombedarf in 2016 bei rund 28 Prozent. Theoretisch läge dieser Beitrag deutlich über 30 Prozent, doch durch eine Umbaumaßnahme im Untergeschoss mit Heizlüfter (Strombedarf ca. 100 kWh in November und Dezember 2016) wurde die Marke knapp verpasst. Continue reading

Stromerzeugung von
Januar bis November 2016

Stromerzeugung aus der Photovoltaik-Inselanlage und Netzbezug bis November 2016

Stromerzeugung aus der Photovoltaik-Inselanlage und Netzbezug bis November 2016

Die Sonnenstunden werden nun mit großen Schritten jeden Tag kleiner, die Stromerzeugung ebenso. Während im September noch fast jede zweite Kilowattstunde selbst erzeugt wurde, waren es im Oktober weniger als 20 Prozent. Der hochgerechnete November-Wert (Netzbezug: Prognostizierter Durchschnittswert für den gesamten Monat) ist noch niedriger. Überhaupt war das Wetter im November (viel Nebel, Bewölkung, wenig Sonne) nicht gerade förderlich zur Eigenerzeugung, zumindest bis zum 20.11.2016, dem Erstellungstag dieses Artikels. Der Oktober war mit 120 kWh Gesamtbedarf der Monat mit dem niedrigsten Strombedarf in diesem Jahr  – was schlicht und ergreifend an zwei Wochen Urlaub (Abwesenheit = weniger Verbrauch) lag. Zusätzlich trägt die Pellet-Zentralheizung (Zündung, Brennerlüftung, Pumpen) zum Strombedarf bei, die seit 16.10.2016 in Betrieb ist. “Geruht” hat sie seit 04. Mai 2016, seitdem wurde mit der Brauchwasser-Luft-Wärmepumpe in Kombination mit der Photovoltaik-Inselanlage der Großteil des Warmwasserbedarfs erzeugt – mehr als ein halbes Jahr lang. Der Netzbezug wird hochgerechnet für das gesamte Jahr vermutlich bei unter 1400 kWh liegen, die Eigenerzeugung deutlich über 500 kWh. Läuft alles optimal, beträgt der Anteil der Eigenerzeugung dann knapp 30 Prozent am Gesamtbedarf – ein gutes Jahresergebnis für eine kleine Anlage mit nur rund 1000 Watt Modul-Spitzenleistung (1 kWp).

Stromerzeugung von
Januar bis August 2016

Stromerzeugung Photovoltaik-Insel vs. Netzbezug von Januar bis August 2016

Stromerzeugung Photovoltaik-Insel vs. Netzbezug von Januar bis August 2016

Punktlandung im Juli und August: Mit jeweils 88,6 kWh Eigenerzeugung liefert die Photovoltaik-Inselanlage weiterhin einen signifikanten Beitrag zum Gesamtstrombedarf. Enthalten ist darin ebenfalls die fast vollständige Warmwassererzeugung über eine Brauchwasserwärmepumpe. Der durchschnittliche Beitrag der Inselanlage liegt in den ersten 8 Monaten des Jahres bei rund 37 Prozent des bisherigen Strombedarfs bzw. bei kumulierten 478 kWh. Bei einem rechnerischen Anteil erneuerbarer Energien von fast 50 Prozent (2015) in der Regelzone von 50Hertz, zu der auch Thüringen und damit Drößnitz gehört, beträgt der physikalische Anteil an erneuerbaren Energien am eigenen Strombedarf deutlich mehr als 60 Prozent, auch wenn dieses Ergebnis nur als grob überschlägige Rechnung interpretiert werden sollte, aber in die richtige Richtung geht. Energiewende – wir schaffen das!

Stromerzeugung von Januar bis Juni

Photovoltaik-Stromerzeugung und Netzbezug Januar bis Juni 2016

Passend zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich 2016 kann im Juni die “Halbzeit-Auswertung”  der Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Inselanlage vollzogen werden: Im letzten Monat betrug die Photovoltaik-Stromerzeugung rund 84 kWh. Bei einem Netzbezug von 56 kWh ergibt das eine Eigenversorgungsquote von zirka 60 Prozent. Damit liegt die monatliche Eigenerzeugung erstmals in diesem Jahr über dem Netzbezug, auch wenn es im Mai schon ein ziemlich knappes Kopf-an-Kopf-Rennen war. Im Juni ging die Eigenerzeugung um 9 Prozent im Vergleich zum Vormonat etwas zurück, der Netzbezug um 40 Prozent deutlich, was unter anderem auch daran lag, dass der Juli gleich mit einem Wochenende startete (hoher Strombedarf am Wochenende, “Waschmaschinentag”) und ein sparsameres A++ TV-Gerät (Leistungsaufnahme: 50 Watt) angeschafft wurde, das nun auch bei geringeren Tageserträgen mit der Insel genutzt werden kann.

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Photovoltaik-Eigenstrom im Mai 2016

Netzbezug und Stromerzeugung PV-Inselanlage 2016

Über 90 Kilowattstunden Stromerzeugung durch die Photovoltaik-Inselanlage im Mai 2016 – der bisher höchste Monatsertrag überhaupt. Dennoch reicht es nur für einen Anteil von knapp 50 Prozent am monatlichen Gesamtstrombedarf. Das Durchwachsene Wetter Ende Mai, eine Woche Urlaub zu zweit (zu Hause) und neue Verbraucher durch einen neuen Küchenblock schlagen hier negativ zu Buche. Der bisherige Strombezug vom Netzbetreiber liegt dennoch nur bei monatlich durchschnittlich 125 kWh. Ein ausgezeichneter Zwischenstand, zumal die sonnenstarken Monate noch vor uns liegen und die Warmwassererzeugung seit Mai 2016 ebenfalls zu einem Großteil durch die Photovoltaik-Inselanlage in Kombination mit einer kompakten Brauchwasser-Luft-Wärmepumpe erfolgt.

Prokon ist insolvent…

…und hat seinen Anlegern dafür lächerliche sechs Prozent Zinsen bei vollem Risiko geboten. Gut (aus hier nicht genannten Quellen) zu wissen, das durch das EEG in den letzten Jahren auch nahezu risikolose Investments möglich (waren). (Risikolose) Pachterträge für gute Windstandorte von mitunter > 30.000 EUR/a. Investments in größere PV-Dachanlagen (vorallem in der Landwirtschaft, Freifläche) ohne einen Cent (!) Eigenkapitaleinsatz. Knapp 19 Milliarden EUR haben die Übertragungsnetzbetreiber allein in 2013 mit der EEG-Umlage eingesammelt und davon gleich 13 Milliarden EUR als feste Einspeisevergütungen an die Anlagenbetreiber weitergereicht. Der Marktwert dieses Stroms an der Strombörse: Knapp 2 Milliarden EUR. Seit 2002 wurden 120 Milliarden EUR (!) an die EEG-Anlagenbetreiber weitergereicht.

Schuld an diesem Dilemma ist allerdings weder die Energiewende als volkswirtschaftlich sinnvolles Langfrist-Ziel noch der Kleinanlagenbetreiber mit der über viele Jahre angesparten PV-Hausdachanlage kleiner 10 kWp. Schuld ist der Gesetzgeber, der jahrelang nur halbherzig an den Vergütungszahlungen nachjustiert hat und damit potenteren Investoren bei mittelgroßen und großen EEG-Anlagen locker zweistellige Renditen bei extrem geringen Risiko ermöglicht hat. Dieses Risiko hat wie in allen derartigen Fällen der deutsche Michel dankend übernommen.

Fünf Prozent Anteil Photovoltaik an der Weltstromerzeugung

Weltweit wurden 2011 rund 22.000 Terawattstunden Strom brutto produziert. Brutto bedeutet, diese Zahl beinhaltet keine Übertragungsverluste und den Eigenverbrauch der Kraftwerke, der reale Verbrauch liegt also etwas niedriger. In Deutschland wurden im gleichen Jahr 608 Terawattstunden Stom erzeugt. Deutschland hatte 2011 also einen Anteil an der Weltstromproduktion von 2,76 Prozent.

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